Ausgelassene Bergfeststimmung auf dem Seminar…

…hab mich nun dazu durchgerungen doch auf deutsch zu bloggen, da es einfach viele leichter ist und vielleicht auch etwas verständlicher für euch !*hehe

Shit, was hör ich da grad, wir haben kein Klopapier, ich hoffe mal das stellt sich als Unwahrheit und Gerücht herraus, weil mit 60 Kerlen sich 5 Klos zu teilen ist sowieso nicht so toll. Die ersten fünf Tage sind erfolgreich überstanden, nach anfänglichen Annäherungsschwierigkeiten haben doch nun ein Großteil der Jungs zu ein ander gefunden und neue Freundschaften geknüpft. Freiwillige aus ganz Deutschland mit den unterschiedlichsten Zielen in der Welt sächseln, schwäbeln, berlinern und fränkeln hier was zusammen und doch entwickelt sich etwas wie eine riesige Familie. Der heutige Tag stand unter dem Motto: ‚Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangeheit’, dazu besucheten wir das Arbeitslager Sachsenhausen. Weiterhin haben wir Ecuadorfahrer nun alle Unterlagen zusammen und gehen morgen nach dem Frühstück zum ecuadorianischen Konsulat und werden hoffentlich unser Visum erhalten. Der heutige Abend verlief abgesehen vom Kickerturnier vergleichsweise entspannt und nachdem beim Fussball aufm Flur Lampen zu Bruch ging wurde dies auch eingestellt und es ging in eine willdes Trommel, Gitarren und Gesangswirrwar über, in dem jeder sein Bestes gab.

Je mehr die Zeit in Deutschland der Neige zugeht, umso aufgeregter wird die gesamte Horde. Ich habe heute zum ersten mal eine Email aus meinem Projekt bekommen, vorraussichtlich werde ich in dem ökologischen Projekt auf 2800m mit einem Kerl aus Massachusetts zusammen arbeiten und vorraussichtlich auch in dem Projekt wohnen. Da mein Projekt nicht bis zum 1. September beginnt, werde ich bis dahin noch in einem Kinderheim für 0-5 jährige tätig sein und neben bei noch eine 30stündigen Sprackurs absolvieren. In dieser Zeit werde ich in einer Gastfamilie wohnen, wo ich aber noch überhaupt keine Angaben hab und ich das aber trotzdem sehr gern wissen würde.

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